Hallo Leute,
das Orthomolekulare Thema wird durchaus auch in einschlägigen Fachmagazinen aufgegriffen & es wird über Manuskripte der Inhalt generiert. Dies ist doch eine gute Idee, die wir hier kurz aufnehmen wollen:
Einleitung: Gesundheit beginnt auf molekularer Ebene
Die orthomolekulare Medizin beschäftigt sich mit der Bedeutung von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren, Fettsäuren und weiteren körpereigenen oder physiologisch relevanten Substanzen für die Gesundheit des Menschen. Ihr Grundgedanke ist, dass der Organismus auf eine ausreichende Versorgung mit essenziellen Nährstoffen angewiesen ist, um seine physiologischen Funktionen aufrechtzuerhalten. Dabei stehen Stoffwechselprozesse, Zellstrukturen, Signalübertragung, Energiegewinnung und die Regulation biologischer Abläufe im Mittelpunkt.
Die Inhalte von QMG, die heute über die Website [www.qmg.life] von Northern Fish Oil zugänglich sind, setzen innerhalb dieses Themenfeldes einen besonderen Schwerpunkt auf die Qualität und Zusammensetzung von Fetten. Im Zentrum stehen die Kombination von Krillöl, Fischöl und Kokosöl, die Bedeutung verschiedener Fettsäuren sowie die Frage, welche Rolle Herkunft, Verarbeitung, Reinheit und Aufnahmefähigkeit für die ernährungsphysiologische Qualität eines Nahrungsergänzungsmittels spielen. Die Unternehmensphilosophie wird mit dem Leitgedanken „Qualität macht gesund“ zusammengefasst.
Aus Sicht der orthomolekularen Medizin lässt sich dieser Ansatz in einen größeren Zusammenhang einordnen: Der menschliche Körper benötigt nicht nur Energie, sondern auch spezifische Nährstoffe, die als Bausteine von Zellmembranen, Ausgangsstoffe biologischer Botenstoffe oder Bestandteile enzymatischer Reaktionen dienen. Eine ausgewogene Ernährung stellt hierfür die Grundlage dar. Nahrungsergänzungsmittel können ergänzend sinnvoll sein, wenn die Ernährung den individuellen Bedarf nicht ausreichend deckt oder ein erhöhter Bedarf beziehungsweise ein nachgewiesener Mangel besteht.
Dabei ist zwischen biologischer Plausibilität und klinisch nachgewiesenem Nutzen zu unterscheiden. Dass ein Nährstoff an einer bestimmten Körperfunktion beteiligt ist, bedeutet nicht automatisch, dass die zusätzliche Einnahme dieses Stoffes bei jedem Menschen zu einer Verbesserung dieser Funktion führt. Eine wissenschaftlich fundierte orthomolekulare Betrachtung verbindet deshalb physiologisches Wissen mit einer kritischen Bewertung der verfügbaren klinischen Evidenz.
1. Der Mensch als komplexes biologisches System
Der menschliche Organismus besteht aus einer Vielzahl miteinander verbundener Systeme. Zellen, Gewebe, Organe, Hormone, Nervensystem, Immunsystem und Stoffwechselwege beeinflussen sich gegenseitig. Die Gesundheit eines Menschen lässt sich daher nicht auf einen einzelnen Nährstoff oder eine einzelne biochemische Reaktion reduzieren.
Jede Körperzelle benötigt Energie und geeignete strukturelle Bausteine. Die Zellmembran bildet eine Grenze zur Umgebung und reguliert den Austausch von Stoffen. Sie ermöglicht die Kommunikation zwischen Zellen und trägt dazu bei, dass elektrische und chemische Signale verarbeitet werden können. Die Zusammensetzung der Membran beeinflusst unter anderem ihre Fluidität und die Funktion bestimmter Membranproteine.
Fette sind in diesem Zusammenhang weit mehr als Energielieferanten. Lipide sind Bestandteile biologischer Membranen, dienen als Energiespeicher und sind an Signalprozessen beteiligt. Bestimmte Fettsäuren werden außerdem für die Bildung von Molekülen benötigt, die Entzündungsreaktionen und deren Auflösung mitregulieren.
Die Betrachtung der Ernährung aus molekularer Perspektive eröffnet somit einen wichtigen Zugang zum Verständnis des Stoffwechsels. Gleichzeitig muss berücksichtigt werden, dass der Körper über komplexe Regulationsmechanismen verfügt. Er kann viele Nährstoffe speichern, umwandeln oder selbst synthetisieren. Andere Substanzen müssen regelmäßig über die Nahrung aufgenommen werden.
Eine optimale Nährstoffversorgung bedeutet deshalb nicht, möglichst viele Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. Entscheidend ist vielmehr, welche Stoffe in welcher Menge benötigt werden, in welcher Form sie zugeführt werden und wie sie in die individuelle Ernährung und Stoffwechselsituation passen.
2. Essenzielle Nährstoffe und die Bedeutung der Ernährung
Ein wesentlicher Ausgangspunkt der orthomolekularen Medizin ist die Unterscheidung zwischen essenziellen und nicht essenziellen Nährstoffen.
Essenzielle Nährstoffe kann der Körper nicht selbst oder nicht in ausreichender Menge herstellen. Sie müssen daher über die Nahrung aufgenommen werden. Dazu gehören bestimmte Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe und die essenziellen Fettsäuren Linolsäure und Alpha-Linolensäure.
Andere Substanzen kann der Organismus selbst bilden, sofern die erforderlichen Ausgangsstoffe und Stoffwechselbedingungen vorhanden sind. Vitamin D stellt ein anschauliches Beispiel dar: Die Haut kann es unter geeigneten Bedingungen durch UV-B-Strahlung synthetisieren. Die tatsächliche Bildung hängt unter anderem von Jahreszeit, geografischer Lage, Hauttyp, Alter und Sonnenexposition ab. Die körpereigene Produktion ist daher nicht bei allen Menschen gleich.
Für die Ernährungspraxis ergibt sich daraus eine wichtige Konsequenz: Der Bedarf an Nährstoffen muss im Zusammenhang mit der individuellen Lebenssituation betrachtet werden. Alter, körperliche Aktivität, Ernährungsweise, Erkrankungen, Medikamente und besondere Lebensphasen können die Versorgung beeinflussen.
Die Website von QMG hebt besonders die Bedeutung essenzieller Fettsäuren hervor und stellt die Qualität ihrer Aufnahme über die Ernährung beziehungsweise über ergänzende Produkte in den Vordergrund. Dieser Ansatz entspricht der grundsätzlichen Erkenntnis, dass die Versorgung mit essenziellen Fettsäuren lebensnotwendig ist. Er sollte allerdings nicht so verstanden werden, dass ein bestimmtes Markenprodukt für alle Menschen erforderlich wäre.
Eine ausgewogene Ernährung kann essenzielle Fettsäuren aus unterschiedlichen Quellen liefern. Ob eine zusätzliche Ergänzung sinnvoll ist, hängt davon ab, welche Lebensmittel tatsächlich verzehrt werden, welche Fettsäuren sie enthalten und welches individuelle Versorgungsziel verfolgt wird.
Teil drei folgt in Kürze - Lebe land & prosper.